Zeitqualität

Steinbockzeit 2018 - Zeit des Zauberns - Weg in die Essenz

Die dunkelste Nacht des Jahres liegt hinter dir, wenn die Sonne in das Zeichen Steinbock eintritt (21.12, 23:44 Uhr – 20.01. 09:59 Uhr). Es ist Wintersonnenwende und der Winter beginnt. Frau Percht, Frau Holle, Hekate und Saturn, die Schicksalskraft stehen dir bei und umhüllen dich mit ihrem Samtmantel der Dunkelheit. Sie spenden Trost, wenn du glaubst, dass die Schwärze in deinem Leben zu groß wird. Sie flüstern dir aus dem Stillstand der Zeit zu, dass Gnade und Freude möglich sind. Sie tragen die Weisheit und das größte Mysterium des Lebens zu dir und zu allen Wesen dieser Erde, dass in der tiefsten Dunkelheit Licht und Leben geboren werden. Dieses geheimnisvolle Wunder der Wiedergeburt wird mit dir geteilt. Sie laden dich ein, wenn es draußen zu sehr stürmt und friert, dich wie die Bärin in die Höhle zurück zu ziehen, mit dem Pulsschlag der alten Erdmutter zu schwingen und so sicher die regenerative Kraft dieser Zeit zu erfahren. Saturn, der mit der Sonne und Pluto in seinem  eigenem Zeichen Steinbock steht, zeigt dir deutlich auf, was dir Halt und Sicherheit gibt. Du bist aufgefordert ganz und gar in deine Kompetenz zu gehen, deinem schlechten Gewissen ein klares Nein zu schicken und nur dort Verantwortung zu übernehmen, wo die Last für dich nicht zu groß ist und du zuständig bist.

Gleichzeitig scheint die volle Mondin im Krebs (22.12., 18:49) in dein Leben. Erkenne, dass du einzigartig bist. Gleichzeitig bist du gut und sicher aufgehoben im Netz von Familie, Freunden, Gesellschaft und allen Geschöpfen dieser Welt. Zeige dich fürsorglich sowohl in Bezug auf deine Bedürfnisse, als auch auf die Bedürfnisse deiner Mitmenschen. Manchmal hilft es „sich in den Schuhen der anderen zu bewegen“ um sich gut zu verstehen.

Merkur in Konjunktion zu Jupiter (21.12.) und in Quadrat zu Neptun (25.12.) stellt hohe ethische Anforderungen an dich, die dafür sorgen, dass du leicht enttäuscht reagierst, wenn deine Erwartungen nicht erfüllt werden. Bleibe im Mitgefühl und vertraue auf deine innere Stimme, dann können tiefe Momente von glücklicher Verbundenheit mit allem was ist, für dich spürbar werden. Scheinbar still scheint die Zeit vom 24.12. bis zum 6. Januar (Rauhnächte) zu stehen, denn bis dahin kannst du keine Veränderungen des Sonnenlaufs am Horizont wahrnehmen. Gerade jetzt ist es wichtig, dass du diesem Stillstand Raum in deinem Leben gibst. Du erfährst im Innehalten deine Essenz und in der Dunkelheit spürst du dich und deine seelischen Bedürfnisse deutlich. Du erlebst, dass die stille Zeit auch die heilige Zeit ist. Gib nun Wünschen Raum, die sich für Frieden und Mitmenschlichkeit einsetzen. Glaube daran, dass sich Dinge zum Guten wenden können, was bei den bestehenden Spannungen nicht einfach zu glauben ist. Der Stillstand ist es, der dir kosmische Geschenke bringen wird. Es lohnt sich sehr in dieser Zeit Dinge, die dir wichtig sind zu weihen (Weihnacht).

Zum Jahresabschluss berühren sich Mars und Chiron in den Fischen (29.12.). Beide bieten dir eine gute Gelegenheit deine Wunden zu analysieren, aus deinen Fehlern zu lernen und dann loszulassen, was nicht mehr deinem Leben dient. Nimm dir Zeit dafür und tausche dich darüber aus. Damit du dann am 1.1. mit Mars Wechsel in den Widder deine Handlungsräume deutlich ausschöpfst und dich auf das Neue Jahr freust. Auch wenn sich mit der Konjunktion von Sonne und Saturn (02.01.) und Merkurs Wechsel in den Steinbock (05.01.) eine sehr nüchterne und strenge Stimmung breit machen kann. Es ist eine gute Zeit um Projekte und Arbeitsvorhaben auf Verlässlichkeit und Machbarkeit zu überprüfen. Bleibe unbedingt auf der Erde mit deinen Vorhaben.

Die Neumondin im Steinbock (06.01. 02:28) besitzt eine große Heilkraft. Sie lädt dich ein deine Seele stabil und tief zu verwurzeln. Atemholen und Ausruhen schenken dir nicht nur jetzt Weisheit. Übe dich in Standfestigkeit und konzentriere dich auf das Wesentliche. Der 06.01. auch Altjahresabend oder Großneujahr genannt, gilt traditionsgemäß als hochheiliger

Feiertag von Frau Percht, der zugleich die geheimnisvolle Zeit der zwölf Rauhnächte abschließt und zusammenfasst. Zeit deinen Wünschen Wurzeln zu schenken.

In der Zeit vom 06.-18.01. gibt es viel zu tun, damit neue Fehler vermieden werden. (Uranus wieder direktläfig 06.01.) Achte nun besonders darauf, eine gesunde Sprache zu sprechen, die klar und ohne Doppeldeutigkeiten auskommt. Befehle, Vorschriften und Rechthaberei hinterlassen große Wunden. (Merkur Quadrat Mars 11.01., Sonne Konjunktion Pluto 17.01.). Du kannst jetzt „mieses Karma“ verhindern (Sonne Konjunktion Mondknoten 18.01.) indem du etwas mehr für andere tust als du müsstest, denke daran, wenn das alle tun bist du bestens versorgt.

Es ist heilige Zeit, mächtige Zeit, „Wünschezeit“, Zeit des Geschenke Empfangens, des sich Öffnens für die nährende Zeit des Stillstandes. Gib der Zeit, Zeit in deinem Leben.

In der Dunkelheit ist der Himmel ganz nah und schenkt uns seine Gnade. Begrüße sie, wie eine alte Freundin und lausche dem Klang der Stille, falls du sie noch irgendwo triffst.

© Susann von Wolff